Curriculum

Das Jugend Curriculum ist genau dasselbe wie das der Erwachsenen Schüler, jedoch wird die Intensität und Sicherheit des Trainings auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst. Sie trainieren entweder mit Bokutō (Holz-Übungsschwerter), Shinai (Bambus-Übungsschwertern) oder Iaitō (stumpfe Schwerter). Es werden keine Shinken (scharfe Schwerter) verwendet.

Zu Beginn lernen und vertiefen sie die Shoden Stufe (Einstieg der Überlieferungen der Schule), in der die grundlegenden Techniken vermittelt werden. Diese beinhaltet die folgenden Punkte:

  • Ashiwaza: Die Fußarbeit, die notwendig ist, um auf jedem Untergrund, von Holzböden bis hin zu rauen und engen Bergpfaden, kämpfen zu können.
  • Suburi: Übungsschnitte mit dem Bokutō (Holzschwert), welche dazu dienen, den ganzen Körper zu stärken während man die korrekte Verwendung des japanischen Schwertes übt.
  • Kenjutsu: Schwertkampfkunst die in festgelegten Partnerformen gelehrt wird, sodass Schüler die Techniken und Strategien der Schule mit Holzschwertern in einem sicheren Rahmen erlernen können.
  • Battōjutsu: Techniken ein Schwert zu ziehen, die in festgelegten Abläufen ohne Partner gelehrt werden. Hierfür wird mit einem Habiki/Iaitō (stumpfen Schwert) trainiert.
  • Mokusō: Traditionelle Meditationstechnik der Samurai in Seiza (traditionelle Sitzposition), die dazu genutzt wird, die Einheit zwischen Körper und Seele, sowie geistige Stärke zu erlangen.
  • Reihō: Die förmliche Etikette der Samurai während der Feudalzeit Japans, welche in großen Teilen noch heute gebraucht und genutzt wird.
  • Rekishi: Die Schüler werden auch in der Geschichte der Feudalzeit Japans unterrichtet und geschult, mit starkem Fokus auf die Geschichte der Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō.
  • Nihontō no Chishiki: Grundlegende Kenntnisse über das japanische Schwert.
  • Kitsuke: Das korrekte Anlegen der traditionellen japanischen Kleidung.

Die meisten Koryū (traditionelle Kriegskunstschulen Japans), so auch die Hokushin Ittō-Ryū, folgen dem Grundsatz des Bunburyōdō, welcher auf Deutsch übersetzt “der gemeinsame Weg von Philosophie und Kriegskunst” bedeutet. In vielen Kulturen rund um die Welt waren Krieger und Philosophen zwei unterschiedliche Klassen der Gesellschaft. Dies war in Japan anders. Das Ziel der Bushi (Samurai) war es, beide Strömungen in sich zu vereinen und so zu einem „perfekten Menschen“ mit unbesiegbarem Geist in einem starken Körper zu werden.

Junge Menschen die unsere Kunst, die Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō studieren, werden in ihrem weiteren Leben stark durch die erworbene Disziplin, Verantwortung und den Respekt profitieren, welche ihnen im Unterricht gelehrt wurden.